Haben Sie alles geregelt?

Vollmachten, Checklisten und Verfügungen zum Ausfüllen auf über 100 Seiten.

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Pressestimmen

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Bayernkurier / Ausgabe vom 19. Juli 2008

Report Thema: Gesundheit
Artikel aus Rubrik REPORT | Persönliche Papiere müssen geordnet sein

München - „Mit der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht stehen jedermann gute Mittel zur Verfügung, um Vorsorge für den Fall zu treffen, dass er durch eine schwere Krankheit nicht mehr in der Lage ist, über sich selbst zu bestimmen“, rät Bayerns Justizministerin Beate Merk.

Es ist nur all zu menschlich. Kerngesund beschäftigt sich kein Mensch gerne mit den Themen Krankheit oder Tod. Aber es ist wichtig, sich Gedanken zu machen, wer im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit die Angelegenheiten regeln soll, falls man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Vielen Menschen ist nicht klar, dass sogar Ehepartner oder Kinder kein automatisches Vertretungsrecht haben. Rund eine Million Menschen werden laut Bundesnotarkammer rechtlich betreut, da sie sich nicht mehr um ihre Angelegenheit kümmern können. Um einer ungewünschten Betreuung vorzubeugen, gibt es drei wichtige Formen der Vorausverfügungen.

Mit der Betreuungsverfügung können Wünsche zur Gestaltung des täglichen Lebens, so zum Beispiel die Wahl des Pflegeheimes festgelegt werden. Je detaillierter eine Betreuungsverfügung ist, desto besser können selbst unbekannte, vom Gesetzgeber eingesetzte Betreuer, im Sinne des Betroffenen agieren. Zudem kann in einer Betreuungsverfügung festgelegt werden, wer auf keinen Fall Betreuer werden soll. Sinn macht eine Betreuungsverfügung, wenn zum Beispiel keine Vertrauensperson vorhanden ist. „Mit der Betreuungsverfügung geht man auf Nummer sicher, da die vorgeschlagene Person vom Vormundschaftsgericht eingesetzt und kontrolliert wird“, weiß Gerhard Zieseniß, Verfasser des Ratgebers „… alles geregelt?“. Allerdings muss die ausgewählte Person zustimmen und die Verfügung unterschreiben.

Ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zum Betreuer setzt die Vorsorgevollmacht voraus. Hier können eine oder mehrere Personen des Vertrauens eingesetzt werden, seien es die Kinder, aber auch gute langjährige Freunde. Die Vorsorgevollmacht kann auf einzelne Bereiche, zum Beispiel Finanzen beschränkt, aber auch auf alle Lebensbereiche ausgedehnt werden. „Mit der ausgewählten Person sollten detailliert die Wünsche besprochen werden“, so Zieseniß.

Speziell bei medizinischen Entscheidungen, wenn der Betroffene selbst nicht mehr handeln kann, greift eine Patientenverfügung. Sie dient dem Arzt als Willenserklärung des Patienten, ob und welche medizinischen Maßnahmen im Sinne des Patienten durchgeführt werden sollen. „Eine wirksame Patientenverfügung ist für den Arzt bindend“, betont Justizministerin Merk. Eine Patientenverfügung muss schriftlich abgefasst sein, Datum und Unterschrift des Verfassers tragen sowie regelmäßig aktualisiert werden. Sinn macht es, sich bei dem Verfassen einer Patientenverfügung mit seinem Arzt zusammen zusetzten.

Alle Dokumente sollten an einem bekannten Ort verwahrt werden. Verfügungen oder Vollmachten können auch beim Zentralen Vorsorgere gister (www.vorsorgeregister.de) eingetragen werden.

Ebenso wichtig wie die Vollmachten sind geordnete Papiere. „Die Angehörigen, aber auch Fremde, müssen sich zurecht finden können“, erinnert Zieseniß. „Als ein Freund von mir schwer erkrankte, half ich ihm bei dem Papierkram. Als dann bei mir Krebs diagnostiziert wurde, merkte ich noch einmal, wie wichtig es ist, dass diese Dinge geregelt sind.“ Aus dieser Erfahrung sei dann der Leitfaden „... alles geregelt“ entstanden. Der pensionierte Jurist liefert damit nicht nur einen informativen Wegweiser über die juristischen Vorschriften bei Testamenten, Vollmachten und Verfügungen. Sehr hilfreich sind auch die Checklisten zur Erfassung der persönlichen Daten, damit die Angehörigen jederzeit alle Informationen sofort präsent haben.

Petra Landsee


Zeitschrift ALLERdings / Mai 2005

Verdener Pensionär hat einen Ratgeber geschrieben,
mit dem sich die letzten Dinge einfach ordnen lassen.

Verden (sv). „Wer die letzten Dinge geregelt hat, kann doch viel entspannter ins Alter gehen“, meint Gerhard Zieseniß. Der 69-Jährige ist vielen Verdenern als Leiter der Prostata-Selbsthilfegruppe bekannt. Jetzt hat der frühere Justizverwaltungsbeamte einen Ratgeber geschrieben, der umfassend über „die letzten Dinge“ informiert: „Alles geregelt?“. Der Leitfaden ist jetzt im Verdener Verlag »Haus der Werbung« erschienen.

„Es gibt in jeder Lebenslage Perspektiven“, ist ein Leitspruch von Gerhard Zieseniß. Und so warf es den heute 69-Jährigen auch nicht vollends aus der Bahn, als er vor vier Jahren mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert wurde. „Ich habe mich informiert, bin operiert worden und gehe regelmäßig zur Nachsorge. Soweit ist alles gut für mich verlaufen“, erzählt der Verdener.

Allerdings denkt man in solchen Momenten ganz anders über den Rest seines Lebens nach. „Ich war froh, dass ich alle meine Unterlagen geordnet hatte, als Beamter mit Herz und Seele habe ich alles im Griff“, so Zieseniß. Was längst nicht selbstverständlich ist. „Durch Gespräche in der Prostata-Selbsthilfegruppe habe ich gemerkt, dass viele sich über ihre letzten Dinge gar keine Gedanken gemacht haben und auch nicht so recht wussten, was man alles beachten muss.“

So begann der frühere Justizverwaltungsbeamte, eine Formularsammlung zusammenzustellen, die Ordnung in alle persönlichen Unterlagen bringt. Zieseniß ergänzte die Checkliste mit Informationen zu allen relevanten Themen, von der Frage, wie man ein gültiges Testament verfasst über die Altersvorsorgevollmacht bis hin zur Haustierverfügung. So entstand allmählich eine rund 80 Seiten umfassende Sammlung, die Zieseniß allen, die sie haben wollte, als Lose-Blatt-Sammlung zur Verfügung stellte. „Da war ich auf meinem kleinen heimischen Drucker manchmal tagelang mit Drucken beschäftigt, weil die Nachfrage so groß war“, erzählt Gerhard Zieseniß und lacht.

So entstand die Idee, den Ratgeber professionell drucken zu lassen und als fertiges Buch herauszubringen. Spontan zeigte sich Allerdings-Herausgeber Harald Nienaber von dem Projekt begeistert und gibt den Leitfaden „Alles geregelt?“ über seinen Verlag Haus der Werbung heraus. Der Ratgeber umfasst 80 Seiten und ist bei allen Apotheken im Landkreis Verden erhältlich.