Einträge von Matthias

Beizeiten Vorsorge treffen

Gerhard Zieseniß konfrontiert den Leser des 96 Seiten umfassenden Vorsorgeratgebers schon im Titel mit einer direkt und so unvermittelt gestellten Frage zur Vorsorge, dass man geradezu erschrickt. Denn wer kann schon die Frage guten Gewissens bejahen, wenn er gefragt wird, ob er „Alles geregelt“ hat, wie das hier geschieht.

Den digitalen Nachlass regeln

Den digitalen Nachlass regeln Wer stirbt, hinterlässt nicht nur Bargeld oder materielle Güter, sondern meist auch deutliche Spuren im Internet, den digitalen Nachlass. Mittlerweile nutzen fast 80 % der Deutschen das Internet mittels Computer, Tablet oder Smartphone. Durch die zunehmende Digitalisierung bleiben immer häufiger auch Zugänge zu verschiedenen Internet-Diensten zurück, die von dem User (Benutzer) […]

Betreuungsverfügung

Jedem kann es jederzeit passieren, dass er unbedingt auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Bei amtlich festgestellter Hilfsbedürftigkeit und/oder Geschäftsunfähigkeit ist eine gesetzliche Betreuung vorgesehen. Hat der Betroffene keine Vorsorgevollmacht erteilt, bestimmt das Gericht einen Betreuer.

Patientenverfügung

Wer bei guter Gesundheit ist oder allenfalls ein paar harmlose Wehwehchen verspürt, vermeidet gern den Gedanken daran, dass es einmal schlagartig anders sein kann. Dass wir plötzlich nicht mehr Herr oder Frau unserer Sinne sind, nicht mehr selbst entscheiden können, was mit uns geschehen soll – oder eben nicht.

Vorsorgevollmacht

Wie die Patientenverfügung, mit der sie nicht verwechselt werden sollte, so ist auch die Vorsorgevollmacht ein sehr persönliches Dokument. Aber sie sollte im eigenen und im Interesse nahestehender Menschen unbedingt gemacht werden. Wer es nicht tut, begibt sich unter Umständen in Staatshand. Die Vorsorgevollmacht ist ein grundlegendes Mittel zur Selbstbestimmung und vor allem eine Frage des Vertrauens.

Vorausverfügungen

Das Leben ist, salopp gesagt, lebensgefährlich. Das wissen wir zwar, denken aber nicht gerne darüber nach. Doch nicht nur ältere Menschen sollten sich vorsorglich mit der Frage befassen: Was soll passieren, wenn ich – vorübergehend oder auf Dauer – die Fähigkeit verloren habe, meinen eigenen Willen zu äußern, Entscheidungen zu treffen, Geschäfte abzuwickeln?

Testament

Das Testament – ein Thema mit einigen Tücken. Niemand ist verpflichtet, ein Testament aufzusetzen. Viele scheuen davor zurück, denn es bedeutet schließlich (auch), sich mit seiner eigenen Endlichkeit zu beschäftigen. Wer sich aber dazu aufrafft, sollte mit besonderer Sorgfalt vorgehen. Schon ein kleiner Patzer, etwa ein fehlendes Datum, kann das Schriftstück anfechtbar machen.